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Im Jahre 1950 gründete OStR Hans Schreiber das Jugendorchester Neuwied, damals noch als Schulorchester des heutigen Werner-Heisenberg-Gymnasiums. Aus diesem Orchester, das mehr als vierzig Jahre lang das Neuwieder Musikleben mitprägte, entstand 1992 die Junge Philharmonie Neuwied als eigenständiger Verein. Die Neugründung des Orchesters ist im Wesentlichen dem Bemühen und der Arbeit von Michael Barth zu verdanken.

Die Junge Philharmonie Neuwied (JPN) ist ein Orchester, das jungen Musikern aus Neuwied und Umgebung die Möglichkeit bietet, große Werke der Musikliteratur zu erarbeiten und aufzuführen. Die JPN versteht sich gleichermaßen als Forum für Hobby- und Berufsmusiker, sowie als musikalisches Förderungs- und Ausbildungsangebot für junge Instrumentalisten zur Ergänzung ihres instrumentalen Unterrichts. Im Einzelfall werden Orchestermitglieder auch über die Probenarbeit hinaus musik-pädagogisch betreut und in ihrem musikalischen Ausbildungsweg unterstützt.
Neben Solisten aus „eigenen Reihen“ arbeitet das Orchester regelmäßig mit jungen Gastsolisten zusammen, in der Regel staatlicher Musikhochschulen (Berlin, Hamburg, Mainz, Saarbrücken, Köln, Weimar, Essen).
Mitglieder und Gäste des Orchesters schätzen die gleichermaßen lockere wie konzentrierte Probenatmosphäre, die Arbeit an musikalischen Inhalten über das reine „Tönepauken“ hinaus und den Kontakt zu Profimusikern (Solisten und Gastdozenten). Die gute Stimmung bei den Proben und nicht zuletzt Kaffe und Kuchen in den Probenpausen fördern in gegenseitiger Wechselwirkung sowohl die Freude an der Musik als auch das menschliche Miteinander. Orchesterreisen führten 1993 nach Annecy (F), 1994 nach Enschede (NL), 1999 nach Prag (CZ), 2001 nach Budapest (HU), 2004 nach Paris und 2006 an den Lago Maggiore sowie 2013 nach Bromley, England.
Die musikalische Leitung lag von 1992 bis 1997 in den Händen von Frank Löhr; von 1997 bis 2000 leitete Michael Barth das Orchester, und nach der Zusammenarbeit mit Bendix Dethleffsen, Felix Storch und Benjamin Desalm sowie Desar Sulejmani steht nun Andreas Weis am Dirigentenpult und leitet das Orchester seit dem auf einem beeindruckenden, für Laien ungewöhnlich hohem Niveau.